Villa Calcinaia

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Manchmal kreuzen sich die Wege zwischen Winzer und Weinhändler schicksalhaft. Sebastiano Capponi hat -anders als verschiedene Mitglieder des toskanischen Weinadels- keinen Vertriebsdirektor, keinen großen Auftritt auf Weinmessen, er verschickt auch keine Probeflaschen an punktevergebende Weinmagazine. Wir begegneten uns ganz bürgerlich auf einer Weinreise ins Elsaß, organisiert von  der leider eingestellten grandiosen Weinzeitschrift TONG. Sebastiano und seine bezaubernde Frau Ginevra verwickelten damals die Winzer in kellertechnische Fachdiskussionen und hinterließen als Dank immer Weine aus eigener Produktion. Bingo. Schöne Geste, großer Wein.

Schon der kleinste der Chianti Classico, der Cappone, zeigt die Stilistik des Hauses: Der Weinmacher tritt weit hinter die Rebsorte und das Terroir zurück.  Sangiovese in seiner feinkörnigen, gerbsäuregetriebenen Straffheit und der saftigen, eleganten Kirschfrucht.


Die Rebflächen rund um Villa Calcinaia

Sebastiano Capponi und der Önologe Federico Staderini (dessen Wein CUNA sich auch bei uns findet) vinifizieren auf Villa Calcinaia ganz klassisch in Zement, großen Holzfässern und seit ein paar Jahren auch im Betonei. Das Weingut arbeitet kontrolliert biologisch, “minimalinvasiv” und mit geringstmöglicher Zugabe von SO2. 

Die auf den kalkhaltigen Lagen (Calcinaia…) wachsenden Beeren ergeben durch diese Behandlung sehr feingliedrige, straffe “kühle” Chiantis, aus denen sich die Einzellagen sehr schön herausschmecken lassen. Vom “Alltags-chianti”, dem Cappone, bis hin zu den Gran Selezione ein überzeugendes klassisches Programm.